Gatorade ist das weltweit meistverkaufte Sportgetränk, 1965 an der University of Florida entwickelt und heute im Besitz von PepsiCo. Es kombiniert Natrium, Kalium und schnell verfügbare Kohlenhydrate für Rehydrierung und Energie bei intensiven Belastungen. Im Bodystriker Online Shop bekommst du die klassischen Sorten, die zuckerreduzierte Variante und Pulver zum Selbstanmischen. Versandkostenfrei ab 70 Euro, Lieferung innerhalb Deutschlands in 1 bis 3 Tagen, Zahlung auch auf Rechnung.
Diese Seite erklärt, was tatsächlich drinsteckt, ab wann sich ein Sportgetränk gegenüber Wasser lohnt und worin sich Flasche und Pulver beim Preis je Liter unterscheiden.
Gatorade auf einen Blick
Wo kann man Gatorade kaufen?
Gatorade gibt es im Supermarkt, an Tankstellen, in Getränkemärkten und bei spezialisierten Onlinehändlern wie Bodystriker. Die Unterschiede liegen bei Sortenauswahl, Gebindegröße und Preis je Liter.
Worauf du beim Kauf achten solltest. Bei Sportgetränken zählt der Preis je Liter Fertiggetränk, nicht der Flaschenpreis. Eine Einzelflasche an der Tankstelle kann leicht das Drei- bis Vierfache dessen kosten, was dieselbe Menge aus dem Pulver kostet. Wer regelmäßig trainiert, sollte deshalb einmal beide Varianten durchrechnen.
Flasche oder Pulver, was lohnt sich?
Das Pulver ist deutlich günstiger je Liter, die Flasche dafür sofort einsatzbereit und in der Konzentration immer gleich. Für regelmäßiges Training lohnt das Pulver, für unterwegs die Flasche.
Der Punkt, der beim Pulver oft schiefgeht. Wer es zu stark ansetzt, macht aus einem isotonischen Getränk ein hypertones. Dann zieht der Körper zunächst Wasser in den Darm, statt Flüssigkeit aufzunehmen, und das Ergebnis fühlt sich schwer im Magen an. Die Dosierempfehlung auf der Dose ist deshalb kein Richtwert nach Geschmack, sondern der Punkt, an dem das Getränk seinen Zweck erfüllt.
Wer stattdessen die Konzentration bewusst senken möchte, etwa bei kurzen Einheiten, kann das tun. Weniger ist unproblematisch, mehr nicht.
Versand, Lieferzeit und Zahlungsarten
Innerhalb Deutschlands kostet der Versand pauschal 4,99 Euro und ist ab einem Bestellwert von 70 Euro kostenfrei. Die Lieferung erfolgt in 1 bis 3 Tagen nach Auftragsbestätigung, an Sonn- und Feiertagen wird nicht zugestellt. Bei Selbstabholung entfallen die Versandkosten.
Geliefert wird außerdem nach Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, in die Niederlande, nach Österreich, Portugal, Schweden, in die Schweiz, nach Spanien und ins Vereinigte Königreich. Die Lieferzeit beträgt dort 5 bis 7 Tage.
Ein Hinweis speziell bei Getränken. Flaschen wiegen deutlich mehr als Pulver. Ein Vorratspack mit zwölf Flaschen bringt allein rund 6 kg auf die Waage, dieselbe Menge Fertiggetränk aus Pulver wiegt unter einem Kilogramm. Beim Auslandsversand macht das den Unterschied zwischen zwei Gewichtsstaffeln aus.
Gatorade auf Rechnung bestellen
Bei Bestellungen innerhalb Deutschlands kannst du Gatorade auf Rechnung bestellen, wahlweise über Klarna oder über Ratepay. Damit bezahlst du erst nach Erhalt der Ware und kannst vorher prüfen, ob alle Flaschen unbeschädigt angekommen sind.
Bei Getränkelieferungen ist das praktisch, weil Transportschäden hier häufiger vorkommen als bei Pulvern. Wer Klarna nicht nutzen möchte, weicht auf Ratepay oder auf PayPal Später bezahlen aus. In Einzelfällen behalten wir uns vor, eine Bestellung nur gegen Vorkasse auszuführen, das wird im Bestellprozess angezeigt.
Wo bekommst du Gatorade günstig?
Am günstigsten wird Gatorade über das Pulver, über den Vorratskauf und über Restposten mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum. Verglichen wird dabei sinnvoll über den Preis je Liter Fertiggetränk.
Zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Es ist eine Herstellergarantie für Geschmack und Farbe, kein Verfallsdatum. Bei ungeöffneten, kühl und dunkel gelagerten Flaschen zeigt sich ein Überschreiten meist nur an nachlassender Aromaintensität, beim Pulver praktisch gar nicht, solange es trocken bleibt. Eine ausführliche Einordnung steht im Ratgeber Supplement-Haltbarkeit.
Was ist Gatorade?
Gatorade ist ein isotonisches Sportgetränk mit Natrium, Kalium und schnell verfügbaren Kohlenhydraten, entwickelt für Belastungen, bei denen Schweißverluste und Energiebedarf gleichzeitig auftreten. Koffein oder andere Stimulanzien sind nicht enthalten.
Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösungen tragen zur Erhaltung der Ausdauerleistung bei längerem Ausdauertraining bei und steigern die Wasseraufnahme während der körperlichen Betätigung. Beides sind in der EU zugelassene Aussagen und sie beschreiben genau den Einsatzzweck.
Der Unterschied zu einem Erfrischungsgetränk liegt nicht im Geschmack, sondern in der Konzentration und im Salzgehalt. Eine Limonade liefert Zucker und Flüssigkeit, aber kaum Natrium und in einer Konzentration, die die Aufnahme verlangsamt.
Wie ist Gatorade entstanden?
Gatorade wurde 1965 von einem Forscherteam unter Robert Cade an der University of Florida entwickelt, nachdem der Trainer des dortigen Footballteams beobachtet hatte, dass seine Spieler in der Hitze massiv an Leistung verloren. Der Name leitet sich vom Teamnamen Florida Gators ab.
Die wissenschaftliche Erkenntnis dahinter war neu für ihre Zeit: Schweiß entzieht dem Körper nicht nur Wasser, sondern auch Natrium und Kalium, und diese Verluste lassen sich mit Wasser allein nicht ausgleichen. Die Originalformel kombinierte Wasser, Natrium, Kalium, Zitronensaft und Zucker in einem isotonischen Verhältnis.
Seit 1967 wird Gatorade kommerziell vertrieben, seit 2001 gehört es zu PepsiCo. Heute ist es in über 80 Ländern erhältlich. Für die Einordnung heißt das: Das Grundprinzip ist seit sechs Jahrzehnten weitgehend unverändert, weil die Physiologie dahinter sich nicht geändert hat.
Was bedeutet isotonisch?
Isotonisch bedeutet, dass die Konzentration gelöster Teilchen im Getränk der im Blut entspricht, also rund 280 bis 300 Milliosmol je Kilogramm. Dadurch kann der Dünndarm die Flüssigkeit ohne osmotischen Umweg ins Blut transportieren.
Der praktische Effekt. Wer während einer langen Einheit Cola oder Saft trinkt, führt zwar Flüssigkeit zu, spürt aber häufig ein Völlegefühl. Genau das vermeidet ein isotonisches Getränk. Deshalb liegt die Kohlenhydratkonzentration bei rund 6 Prozent und nicht höher, denn darüber kippt der Effekt.
Welche Nährwerte hat Gatorade?
Die klassische Variante liefert je 100 ml rund 24 kcal und etwa 6 g Kohlenhydrate, dazu Natrium und Kalium. Eine 500-ml-Flasche kommt damit auf etwa 120 kcal und rund 30 g Kohlenhydrate.
Die Werte schwanken je nach Sorte, Variante und Abfüllung, maßgeblich ist die Angabe auf der Flasche oder Dose. Beim Pulver hängen die Werte zusätzlich davon ab, wie stark angemischt wird.
Welche Elektrolyte stecken drin?
Die beiden enthaltenen Elektrolyte sind Natrium und Kalium. Natrium ist dabei der wichtigere, weil Schweiß je Liter rund 500 bis 1.500 mg davon enthält, deutlich mehr als von Kalium.
Warum Natrium der entscheidende Punkt ist. Es wird nicht nur am stärksten ausgeschwitzt, es ist auch aktiv am Transport von Wasser durch die Darmwand beteiligt. Ein natriumhaltiges Getränk wird deshalb schneller aufgenommen als reines Wasser. Zusätzlich hält Natrium das Durstgefühl aufrecht, was bei langen Belastungen dazu führt, dass freiwillig mehr getrunken wird.
Ein Unterschied zu Powerade: Dort ist zusätzlich Magnesium enthalten, dafür in den meisten Varianten etwas weniger Natrium. Für die meisten Sportler ist das ohne praktische Bedeutung.
Bei sehr hohen Schweißraten über mehrere Stunden reicht der Natriumgehalt handelsüblicher Sportgetränke allein nicht immer aus. Wer im Ausdauersport über vier Stunden unterwegs ist, sollte den Bedarf individuell einschätzen. Bei bestehenden Erkrankungen, insbesondere an Herz oder Nieren, oder bei natriumarmer Ernährung gehört die Zufuhr ärztlich abgestimmt.
Wer Elektrolyte gezielt und höher dosiert zuführen möchte, findet passende Produkte in der Kategorie Vitamine und Mehr.
Wie viel Zucker hat Gatorade?
Die klassische Variante enthält rund 6 g Zucker je 100 ml, eine 500-ml-Flasche kommt damit auf etwa 30 g. Das liegt deutlich unter Cola mit rund 10,6 g je 100 ml, aber klar über null.
Der Punkt, auf den es ankommt. Der Zucker in Gatorade ist kein Fehler, sondern der Zweck. Während einer langen Belastung ist er die Energiequelle, die die Leistung aufrechterhält, und die Konzentration ist bewusst so gewählt, dass die Aufnahme nicht ausgebremst wird. Außerhalb des Trainings ist er dagegen einfach Zucker in einer Tagesbilanz. Wer Gatorade auf dem Sofa trinkt, hat ein Erfrischungsgetränk mit 120 Kalorien je Flasche, keinen Leistungsvorteil.
Wer den Kalorienbedarf einordnen will, findet eine Berechnungsmöglichkeit im Kalorienrechner.
Was ist die zuckerreduzierte Variante?
Die Light-Variante enthält rund die Hälfte der Kohlenhydrate und Kalorien bei weitgehend gleichem Elektrolytprofil. Sie richtet sich an alle, denen der Elektrolytausgleich wichtiger ist als die Energiezufuhr.
Die Entscheidung ist einfacher, als sie wirkt. Wenn die Einheit lang genug ist, dass die Glykogenspeicher zur Neige gehen, brauchst du die Kohlenhydrate. Wenn du vor allem schwitzt, aber keine zusätzliche Energie benötigst, etwa bei Krafttraining im Sommer, ist die reduzierte Variante die passendere Wahl.
Wann solltest du Gatorade trinken?
Am sinnvollsten ist Gatorade während intensiver Belastungen über 60 Minuten sowie bei Hitze und starkem Schwitzen. Bei kurzen Einheiten unter normalen Bedingungen reicht Wasser aus.
Der Zeitpunkt ist wichtiger, als viele denken. Durst ist ein verzögertes Signal und setzt erst bei rund 1 bis 2 Prozent Flüssigkeitsverlust ein, wenn die Leistung bereits messbar sinkt. Wer erst bei starkem Durst trinkt, ist zu spät dran. Effektiver ist es, alle 15 bis 20 Minuten kleine Mengen von 150 bis 200 ml zu trinken.
Wie viel Gatorade ist sinnvoll?
Bei langen Belastungen gelten 400 bis 800 ml je Stunde als Orientierung, verteilt auf kleine Schlucke. Die passende Menge hängt von Schweißrate, Temperatur und Körpergewicht ab.
Die eigene Schweißrate lässt sich einfach bestimmen. Vor und nach einer einstündigen Einheit unbekleidet wiegen und die getrunkene Menge dazurechnen. Ein Kilogramm Gewichtsverlust entspricht etwa einem Liter Flüssigkeit. Wer so auf 1,5 Liter je Stunde kommt, hat einen deutlich höheren Bedarf als jemand mit 0,6 Litern.
Zu viel trinken ist ebenfalls möglich. Wer über Stunden große Mengen reines Wasser ohne Natrium zuführt, riskiert eine Verdünnung des Natriumspiegels im Blut. Genau deshalb sind natriumhaltige Getränke bei langen Belastungen die sicherere Wahl als Wasser allein.
Gatorade oder Wasser?
Für Alltag und kurze Einheiten unter 60 Minuten ist Wasser vollständig ausreichend. Gatorade wird erst dort zum Vorteil, wo Dauer, Intensität oder Hitze zu relevanten Schweiß- und Energieverlusten führen.
Beide schließen sich nicht aus. In der Praxis ist Wasser die Grundlage über den Tag, Gatorade das Getränk für die Belastungsphase.
Gatorade oder Powerade?
Beide sind isotonische Sportgetränke mit ähnlicher Grundzusammensetzung. Gatorade stammt von PepsiCo, Powerade von The Coca-Cola Company. Die Unterschiede sind für die meisten Sportler zweitrangig.
In der Praxis entscheidet meist der Geschmack. Wer sehr stark schwitzt und auf maximalen Natriumersatz achtet, findet je nach Variante bei Gatorade etwas höhere Werte. Wer Magnesium und B-Vitamine mitnehmen will, greift zu Powerade. Wer große Mengen für lange Einheiten vorbereitet, profitiert vom Gatorade-Pulver.
Gatorade oder Energy Drink?
Der Unterschied ist grundlegend: Gatorade enthält kein Koffein und keine Stimulanzien. Es ist ein Hydrations- und Energiegetränk, kein Wachmacher.
Wer beides nutzt, sollte die Gesamtkoffeinmenge im Blick behalten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sieht für gesunde Erwachsene Einzeldosen bis 200 mg und Tagesmengen bis 400 mg als unbedenklich an. Wer zusätzlich Kaffee trinkt und einen Booster nimmt, kommt dort schneller hin als gedacht. Koffeinhaltige Produkte stehen in der Kategorie Booster und Pre-Workout.
Welche Sorten gibt es?
Zu den bekanntesten Sorten gehören Lemon als Original, Orange, Cool Blue mit Beerennote, Fruit Punch und Tropical. Das Angebot wechselt je nach Verfügbarkeit.
Wer zum ersten Mal bestellt, fährt mit Lemon oder Orange am sichersten. Beim Pulver lohnt sich zusätzlich, mit einer kleineren Dose zu starten, weil eine Sorte in großer Menge schnell eintönig wird.
Taugt Gatorade im Alltag oder bei Krankheit?
Als Alltagsgetränk ist Gatorade nicht gedacht, weil es außerhalb der Belastung schlicht ein zuckerhaltiges Getränk ist. Bei Krankheit mit Flüssigkeitsverlust kann es kurzfristig helfen, ersetzt aber keine medizinische Rehydratationslösung.
Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung. Eine Rehydratationslösung aus der Apotheke ist gezielt auf Natrium- und Glucosemengen abgestimmt, die bei starkem Flüssigkeitsverlust nötig sind. Ein Sportgetränk enthält weniger Natrium und mehr Zucker, weil es für einen anderen Zweck gebaut ist.
Bei anhaltendem Erbrechen, Durchfall oder Fieber, insbesondere bei Kindern und älteren Menschen, gehört die Rehydrierung ärztlich begleitet. Dieser Text ersetzt keine medizinische Beratung. Gatorade ist ein Sportgetränk, kein Arzneimittel.
Im Alltag gilt dieselbe Logik wie bei jedem gezuckerten Getränk: Eine 500-ml-Flasche bringt rund 120 Kalorien mit, die in der Tagesbilanz auftauchen. Wer Geschmack ohne Kalorien möchte, ist mit zuckerfreien Alternativen aus der Kategorie Saucen und Flavour besser bedient.
Wie lange ist Gatorade haltbar?
Ungeöffnet ist Gatorade bis zum aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar, nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank und sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen getrunken werden. Pulver ist trocken gelagert sehr lange stabil.
Ein Punkt, den viele unterschätzen. Eine angebrochene Flasche, aus der direkt getrunken wurde, enthält Keime aus dem Mundraum. In Verbindung mit Zucker und Wärme vermehren die sich zügig. Wer eine Flasche über Stunden in der Sporttasche mit sich führt, sollte den Rest danach nicht mehr trinken. Dasselbe gilt für angemischtes Pulver.
Häufige Fragen zu Gatorade
Was ist Gatorade und wofür wurde es entwickelt?
Ein isotonisches Sportgetränk, das 1965 von Wissenschaftlern der University of Florida entwickelt wurde, ursprünglich für das dortige Footballteam bei Hitzebelastung. Es kombiniert Kohlenhydrate, Natrium und Kalium für Rehydrierung und Energieversorgung während intensiver Belastungen. Heute ist es in über 80 Ländern erhältlich.
Was bedeutet isotonisch bei Sportgetränken?
Isotonisch bedeutet, dass die Konzentration gelöster Teilchen im Getränk der im Blut entspricht, also rund 280 bis 300 Milliosmol je Kilogramm. Dadurch wird die Flüssigkeit schneller vom Dünndarm ins Blut aufgenommen als bei hypertonen, zuckerreichen Getränken wie Cola oder Saft.
Wie viele Kalorien hat Gatorade?
Rund 24 kcal je 100 ml, eine 500-ml-Flasche kommt damit auf etwa 120 kcal. Die zuckerreduzierte Variante liegt bei rund der Hälfte. Beim Pulver hängen die Werte davon ab, wie stark angemischt wird.
Wie viel Zucker hat Gatorade?
Rund 6 g je 100 ml, also etwa 30 g je 500-ml-Flasche. Zum Vergleich enthält dieselbe Menge Cola rund 53 g. Während einer langen Belastung ist dieser Zucker die Energiequelle, außerhalb des Trainings einfach Zucker in der Tagesbilanz.
Welche Elektrolyte sind in Gatorade enthalten?
Natrium und Kalium. Natrium ist der wichtigere, weil Schweiß je Liter rund 500 bis 1.500 mg davon enthält. Es ist außerdem am Flüssigkeitstransport im Darm beteiligt und hält das Durstgefühl aufrecht. Kalium trägt zur normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Nervensystems bei.
Ist Gatorade besser als Wasser beim Sport?
Bei kurzen Einheiten unter 60 Minuten und normalen Temperaturen reicht Wasser vollständig aus. Bei intensiven Einheiten über 60 bis 90 Minuten, bei Hitze oder im Wettkampf bringt Gatorade durch Elektrolyte und Kohlenhydrate Vorteile. Beide ergänzen sich, Wasser für die Grundhydration, Gatorade für die Belastungsphase.
Wann sollte man Gatorade trinken?
Während intensiver Belastungen über 60 Minuten alle 15 bis 20 Minuten kleine Mengen von 150 bis 200 ml, nicht erst bei starkem Durst. Durst setzt erst bei 1 bis 2 Prozent Flüssigkeitsverlust ein, wenn die Leistung bereits sinkt. Auch nach schweißintensiven Einheiten zur Rehydrierung sinnvoll.
Wie viel Gatorade pro Stunde ist sinnvoll?
Bei langen Belastungen gelten 400 bis 800 ml je Stunde als Orientierung. Die passende Menge hängt von der individuellen Schweißrate ab, die sich durch Wiegen vor und nach einer Stunde Training bestimmen lässt. Ein Kilogramm Gewichtsverlust entspricht etwa einem Liter Flüssigkeit.
Was ist besser, Gatorade Pulver oder Flasche?
Das Pulver ist deutlich günstiger je Liter und lässt die Konzentration selbst bestimmen, die Flasche ist sofort einsatzbereit und immer gleich dosiert. Für regelmäßiges Training lohnt das Pulver, für unterwegs die Flasche. Wichtig beim Pulver: nicht stärker ansetzen als empfohlen, sonst wird das Getränk hyperton und die Aufnahme verlangsamt sich.
Gibt es Gatorade mit weniger Zucker?
Ja, die Light-Variante enthält rund die Hälfte der Kohlenhydrate und Kalorien bei weitgehend gleichem Elektrolytprofil. Sie eignet sich für kürzere Einheiten, für Training bei Hitze und für Diätphasen, in denen Elektrolytausgleich sinnvoll ist, zusätzliche Energie aber nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Gatorade und Powerade?
Beide sind isotonische Sportgetränke mit ähnlicher Grundzusammensetzung. Gatorade stammt von PepsiCo und wurde 1965 entwickelt, Powerade von The Coca-Cola Company und kam 1988 dazu. Powerade enthält zusätzlich Magnesium und B-Vitamine, Gatorade in manchen Varianten etwas mehr Natrium und ist als Pulver breiter verfügbar.
Was ist der Unterschied zwischen Gatorade und Energy Drinks?
Gatorade enthält kein Koffein und keine Stimulanzien. Es ist ein Hydrations- und Energiegetränk, das Flüssigkeit, Elektrolyte und Kohlenhydrate liefert, kein Wachmacher. Energy Drinks enthalten Koffein, aber kaum relevante Elektrolytmengen für sportliche Hydration, und sind oft hyperton.
Enthält Gatorade Koffein?
Nein. Gatorade ist koffeinfrei und enthält auch keine anderen Stimulanzien. Wer vor dem Training Koffein möchte, greift zu einem separaten Booster und behält dabei die Gesamtmenge im Blick.
Ist Gatorade für eine Diät geeignet?
Die klassische Variante nur bedingt, weil eine 500-ml-Flasche rund 120 Kalorien mitbringt. Die zuckerreduzierte Variante ist die bessere Wahl, wenn Elektrolytausgleich wichtig ist. Für kurze Einheiten in der Diät reicht Wasser oder eine kalorienfreie Elektrolytlösung.
Ist Gatorade als Alltagsgetränk geeignet?
Nein. Außerhalb der Belastung ist es schlicht ein zuckerhaltiges Getränk mit rund 120 Kalorien je 500-ml-Flasche. Der Vorteil entsteht nur dann, wenn tatsächlich Schweißverluste und Energiebedarf vorliegen.
Hilft Gatorade bei Durchfall oder Erbrechen?
Kurzfristig kann es Flüssigkeit und etwas Natrium liefern, es ersetzt aber keine medizinische Rehydratationslösung. Diese enthalten gezielt abgestimmte Natrium- und Glucosemengen. Bei anhaltenden Beschwerden, besonders bei Kindern und älteren Menschen, gehört die Behandlung ärztlich begleitet.
Wo kann man Gatorade günstig kaufen?
Am günstigsten über das Pulver, über den Vorratskauf und über Restposten mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum. Verglichen wird sinnvoll über den Preis je Liter Fertiggetränk, weil Einzelflaschen an Tankstelle und Kiosk ein Vielfaches kosten können.
Wie lange ist eine geöffnete Flasche haltbar?
Nach dem Öffnen gehört sie in den Kühlschrank und sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen getrunken werden. Wurde direkt aus der Flasche getrunken und stand sie danach stundenlang warm, sollte der Rest nicht mehr getrunken werden. Dasselbe gilt für angemischtes Pulver.