Blutdruckwerte: Tabelle, normale Werte nach Alter und was zu hohem Blutdruck zu tun ist
Blutdruck ist einer der wichtigsten Gesundheitsmarker überhaupt. Zu hohe Werte über Jahre hinweg schädigen Herz, Nieren, Augen und Gehirn, oft ohne spürbare Symptome. Deshalb nennen Mediziner Bluthochdruck den "stillen Killer". Zu wissen, welche Werte normal sind, wie man sie einordnet und was man tun kann, ist eine der wichtigsten gesundheitlichen Grundkenntnisse.
Blutdruckwerte: Tabelle, normale Werte nach Alter und was zu hohem Blutdruck zu tun ist
Blutdruck ist einer der wichtigsten Gesundheitsmarker überhaupt. Zu hohe Werte über Jahre hinweg schädigen Herz, Nieren, Augen und Gehirn, oft ohne spürbare Symptome. Deshalb nennen Mediziner Bluthochdruck den "stillen Killer". Zu wissen, welche Werte normal sind, wie man sie einordnet und was man tun kann, ist eine der wichtigsten gesundheitlichen Grundkenntnisse.
Dieser Artikel liefert die vollständige Blutdrucktabelle nach Alter, erklärt die Kategorien, benennt die wichtigsten Ursachen und zeigt was bei erhöhten Werten wirklich hilft.
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- Was bedeuten die Blutdruckwerte? Systole und Diastole erklärt
- Blutdruckwerte Tabelle: Kategorien laut ESC
- Normaler Blutdruck nach Alter: vollständige Tabelle
- Blutdruck messen: So geht es richtig
- Ursachen für zu hohen Blutdruck
- Symptome: Wann macht sich Bluthochdruck bemerkbar?
- Blutdruck senken ohne Medikamente: was wirklich hilft
- Ernährung und Blutdruck: DASH-Diät erklärt
- Supplements die den Blutdruck senken können
- Blutdruck-Werte-Rechner
- Häufige Fragen (FAQ)
- Fazit
Was bedeuten die Blutdruckwerte? Systole und Diastole erklärt
Ein Blutdruckwert besteht immer aus zwei Zahlen, zum Beispiel 120/80 mmHg. Beide haben unterschiedliche Bedeutungen:
- Systolischer Wert (obere Zahl, z.B. 120): Der Druck in den Arterien während der Herzkontraktion, wenn das Herz Blut in den Körper pumpt. Dieser Wert ist der relevantere Marker für kardiovaskuläres Risiko.
- Diastolischer Wert (untere Zahl, z.B. 80): Der Druck in den Arterien zwischen zwei Herzschlägen, wenn der Herzmuskel sich entspannt und wieder mit Blut füllt.
- mmHg: Die Einheit steht für Millimeter Quecksilbersäule, die historische Maßeinheit für Druck.
Beide Werte sind wichtig. Ein erhöhter systolischer Wert allein (isolierte systolische Hypertonie) ist häufig bei älteren Menschen und gilt als eigenständiger Risikofaktor. Ein erhöhter diastolischer Wert bei noch normalem systolischen Wert (diastolische Hypertonie) tritt häufiger bei jüngeren Menschen auf.
Blutdruckwerte Tabelle: Kategorien laut ESC
Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) definiert folgende Blutdruckkategorien für Erwachsene:
| Kategorie | Systolisch (mmHg) | Diastolisch (mmHg) | Handlungsbedarf | |
|---|---|---|---|---|
| Optimal | < 120 | und | < 80 | Kein Handlungsbedarf |
| Normal | 120–129 | und/oder | 80–84 | Kein Handlungsbedarf, weiter beobachten |
| Hoch-normal | 130–139 | und/oder | 85–89 | Lebensstil anpassen, regelmäßig messen |
| Hypertonie Grad 1 | 140–159 | und/oder | 90–99 | Arzt aufsuchen, Lebensstil, ggf. Medikamente |
| Hypertonie Grad 2 | 160–179 | und/oder | 100–109 | Arzt aufsuchen, Medikamente empfohlen |
| Hypertonie Grad 3 | ≥ 180 | und/oder | ≥ 110 | Sofort Arzt aufsuchen, Behandlung dringend |
| Niedriger Blutdruck (Hypotonie) | < 90 | und/oder | < 60 | Bei Symptomen Arzt aufsuchen |
Wichtig: Eine einzige Messung reicht nicht aus. Blutdruck schwankt natürlich über den Tag. Diagnose Bluthochdruck wird gestellt, wenn bei mindestens zwei getrennten Messungen an verschiedenen Tagen erhöhte Werte festgestellt werden.
Normaler Blutdruck nach Alter: vollständige Tabelle
Die Richtwerte variieren leicht nach Alter. Mit zunehmendem Alter steigen Blutdruckwerte typischerweise an, da Arterien an Elastizität verlieren. Die folgenden Werte sind Orientierungswerte für gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen:
| Altersgruppe | Normaler Blutdruck (systolisch/diastolisch) | Optimaler Zielwert |
|---|---|---|
| 18–29 Jahre | 110–130 / 70–85 mmHg | < 120/80 mmHg |
| 30–39 Jahre | 110–135 / 70–85 mmHg | < 125/80 mmHg |
| 40–49 Jahre | 115–140 / 70–90 mmHg | < 130/80 mmHg |
| 50–59 Jahre | 120–145 / 70–90 mmHg | < 135/80 mmHg |
| 60–69 Jahre | 120–150 / 70–90 mmHg | < 140/80 mmHg |
| 70+ Jahre | 130–160 / 70–90 mmHg | < 140–150/80 mmHg |
Hinweis zu Zielwerten im Alter: Bei Menschen über 70 Jahren wird in aktuellen Leitlinien ein systolischer Zielwert von 130 bis 150 mmHg empfohlen. Zu aggressiv gesenkter Blutdruck im Alter kann durch Schwindel und Stürze mehr schaden als nützen.
Kinder und Jugendliche: Bei Kindern gelten andere Referenzwerte die stark von Alter, Geschlecht und Körpergröße abhängen. Dafür sind altersabhängige Perzentilentabellen notwendig, die der Kinderarzt kennt.
Blutdruck messen: So geht es richtig
Falsch gemessene Werte führen zu falschen Schlüssen. So misst man korrekt:
- Vor der Messung 5 Minuten ruhig sitzen, kein Sport, kein Kaffee, kein Nikotin in den letzten 30 Minuten
- Aufrecht sitzen, Rücken angelehnt, Arm auf Tischhöhe, Manschette auf Herzhöhe
- Nicht sprechen während der Messung
- Beide Arme messen beim ersten Mal: Unterschiede über 10 mmHg können auf Gefäßprobleme hinweisen
- Zwei Messungen hintereinander mit 2 Minuten Pause: Mittelwert notieren
- Morgens und abends messen für ein aussagekräftiges Bild
- Weißkittelhypertonie: Manche Menschen haben beim Arzt erhöhte Werte, zuhause normale. Heimblutdruck-Messung gibt ein realistischeres Bild.
Für die Langzeitkontrolle: 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) beim Arzt gibt das umfassendste Bild und unterscheidet zwischen echter Hypertonie und Weißkittelhypertonie.
Ursachen für zu hohen Blutdruck
Primäre Hypertonie (90% aller Fälle)
Bei der überwältigenden Mehrheit der Bluthochdruck-Betroffenen gibt es keine einzelne klare Ursache. Es ist ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und Lebensstilfaktoren:
| Risikofaktor | Einfluss auf Blutdruck |
|---|---|
| Übergewicht | Jedes kg Übergewicht erhöht den systolischen Blutdruck um ca. 1 mmHg |
| Zu viel Kochsalz | Erhöht Wassereinlagerung und damit Blutvolumen und -druck |
| Bewegungsmangel | Reduziert Gefäßelastizität und erhöht Herzarbeit |
| Chronischer Stress | Cortisol und Adrenalin erhöhen Blutdruck dauerhaft |
| Alkohol | Bereits moderater Alkoholkonsum erhöht Blutdruck messbar |
| Rauchen | Jede Zigarette erhöht Blutdruck akut für 30 Minuten; langfristige Gefäßschäden |
| Magnesiummangel | Magnesium entspannt Gefäßmuskulatur; Mangel erhöht Gefäßtonus |
| Kalium-Mangel | Kalium hilft Natrium auszuscheiden; zu wenig Kalium erhöht Blutdruck |
| Genetik / Alter | Arterien verlieren mit Alter Elastizität; genetische Prädisposition erhöht Risiko |
Sekundäre Hypertonie (10% der Fälle)
Bluthochdruck als Symptom einer anderen Erkrankung: Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Nebennierentumoren (Phäochromozytom, Conn-Syndrom), Schlafapnoe oder bestimmte Medikamente (Pille, NSAR, Kortison). Diese Form erfordert Behandlung der Grunderkrankung.
Symptome: Wann macht sich Bluthochdruck bemerkbar?
Bluthochdruck ist tückisch, weil er meistens keine spürbaren Symptome verursacht, besonders im frühen Stadium. Wenn Symptome auftreten, sind es oft:
- Kopfschmerzen, besonders morgens im Hinterkopf
- Schwindel und Gleichgewichtsprobleme
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Nasenbluten ohne erkennbaren Grund
- Kurzatmigkeit bei geringer Belastung
- Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag
- Sehstörungen, Flimmern vor den Augen
- Roter Kopf, Hitzewallung
Warnsignal hypertensiver Notfall: Systolische Werte über 180 mmHg kombiniert mit Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen, Brustschmerzen oder Verwirrung erfordern sofortige ärztliche Versorgung.
Blutdruck senken ohne Medikamente: was wirklich hilft
Lifestyle-Änderungen können den systolischen Blutdruck um 5 bis 20 mmHg senken. Das ist klinisch signifikant und kann bei Grad-1-Hypertonie Medikamente überflüssig machen oder deren Dosis reduzieren:
| Maßnahme | Durchschnittliche RR-Senkung (systolisch) | Evidenz |
|---|---|---|
| Gewichtsreduktion (5 kg) | ca. 5 mmHg | Sehr stark ✓✓✓ |
| Regelmäßiges Ausdauertraining (150 Min/Woche) | 5–8 mmHg | Sehr stark ✓✓✓ |
| DASH-Diät | 8–14 mmHg | Sehr stark ✓✓✓ |
| Salzreduktion (auf unter 5 g/Tag) | 2–8 mmHg | Sehr stark ✓✓✓ |
| Alkoholverzicht | 2–4 mmHg | Stark ✓✓✓ |
| Rauchen aufhören | 5–10 mmHg (und mehr durch Gefäßregeneration) | Sehr stark ✓✓✓ |
| Stressreduktion / Meditation | 3–5 mmHg | Gut ✓✓ |
| Mehr Kalium (Obst, Gemüse) | 4–5 mmHg | Stark ✓✓✓ |
| Isometrisches Training (Wandsitzen etc.) | 5–8 mmHg | Gut und unterschätzt ✓✓ |
Ernährung und Blutdruck: DASH-Diät erklärt
DASH steht für "Dietary Approaches to Stop Hypertension" und ist die am besten belegte Ernährungsform zur Blutdrucksenkung. In klinischen Studien senkt sie den systolischen Blutdruck um bis zu 14 mmHg.
Was die DASH-Diät beinhaltet
- Viel: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, mageres Protein (Hühnchen, Fisch)
- Moderat: Milchprodukte (fettarm), Nüsse und Samen, gesunde Öle
- Wenig: Rotes und verarbeitetes Fleisch, Zucker, gesättigte Fette, Natrium
- Sehr wenig: Alkohol, Süßigkeiten, gesalzene Snacks
Besonders blutdrucksenkende Lebensmittel
- Rote Beete / Rote-Beete-Saft: Nitrat wird zu Stickstoffmonoxid (NO) umgewandelt, das Blutgefäße entspannt. Senkung um 4–10 mmHg möglich.
- Bananen, Avocado, Kartoffeln: Kaliumreich, hilft Natrium auszuscheiden
- Lachs, Makrele: Omega-3-Fettsäuren entspannen Gefäßwände
- Nüsse (besonders Walnüsse): Magnesium, Kalium, gesunde Fette
- Dunkle Schokolade (85%+): Flavonole entspannen Gefäße; in Maßen sinnvoll
- Knoblauch: Allicin hat nachweislich blutdrucksenkende Wirkung bei regelmäßigem Konsum
Supplements die den Blutdruck senken können
Wichtig vorab: Supplements ersetzen keine ärztliche Behandlung bei diagnostiziertem Bluthochdruck. Sie können Lifestyle-Maßnahmen sinnvoll ergänzen und bei leicht erhöhten Werten unterstützen. Bei bestehenden Medikamenten immer Rücksprache mit dem Arzt halten.
| Supplement | Wirkung auf Blutdruck | Evidenz | Dosis |
|---|---|---|---|
| Magnesium Glycinat | Entspannt glatte Gefäßmuskulatur, senkt systolisch um 3–5 mmHg bei Mangel | Gut ✓✓ | 300–400 mg elementar täglich |
| Taurin | Fördert Natriumausscheidung, entspannt Gefäße, blutdrucksenkend in Studien belegt | Gut ✓✓ | 1.000–3.000 mg täglich |
| Omega-3 Fettsäuren | Senkt systolischen Blutdruck um 2–5 mmHg, verbessert Gefäßelastizität | Gut ✓✓ | 2–4 g EPA/DHA täglich |
| Coenzym Q10 | Antioxidativ, verbessert Endothelfunktion, senkt Blutdruck um 5–10 mmHg in manchen Studien | Moderat ✓ | 100–300 mg täglich |
| Vitamin D3 | Reguliert Renin-Angiotensin-System; Mangel assoziiert mit Bluthochdruck | Moderat ✓ | 2.000–4.000 IE täglich |
| Kalium | Fördert Natriumausscheidung über Nieren, senkt Blutdruck bei salzsensitiver Hypertonie | Gut ✓✓ | Besser über Lebensmittel (Bananen, Kartoffeln) |
| L-Arginin / L-Citrullin | Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), das Gefäße entspannt; Citrullin effektiver als Arginin | Moderat ✓ | 3–6 g L-Citrullin täglich |
Blutdruck-Werte-Rechner
Blutdruckwert einordnen
Kategorie: Normal
Blutdruckwert im normalen Bereich. Weiter regelmäßig messen und gesunden Lebensstil beibehalten.
→ Supplements für HerzgesundheitHäufige Fragen (FAQ)
Was ist ein normaler Blutdruck?
Als normal gilt laut Europäischer Gesellschaft für Kardiologie (ESC) ein systolischer Wert von 120 bis 129 mmHg und ein diastolischer Wert von 80 bis 84 mmHg. Optimal ist ein Wert unter 120/80 mmHg. Ab 130/85 mmHg spricht man von hoch-normalem Blutdruck, ab 140/90 mmHg von Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1).
Welcher Blutdruck ist normal nach Alter?
Richtwerte für normalen Blutdruck nach Alter: 18 bis 29 Jahre: 110 bis 130/70 bis 85 mmHg. 30 bis 39 Jahre: 110 bis 135/70 bis 85 mmHg. 40 bis 49 Jahre: 115 bis 140/70 bis 90 mmHg. 50 bis 59 Jahre: 120 bis 145/70 bis 90 mmHg. 60 bis 69 Jahre: 120 bis 150/70 bis 90 mmHg. Ab 70 Jahren: 130 bis 160/70 bis 90 mmHg. Mit zunehmendem Alter steigen die Normalwerte leicht an, da Arterien an Elastizität verlieren.
Ab wann ist Blutdruck zu hoch?
Ab einem systolischen Wert von 140 mmHg und/oder einem diastolischen Wert von 90 mmHg spricht man laut ESC-Leitlinien von Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1). Bei Werten über 160/100 mmHg liegt Hypertonie Grad 2 vor. Über 180/110 mmHg ist Hypertonie Grad 3 und erfordert sofortige ärztliche Behandlung. Wichtig: Diagnose erfordert mehrere Messungen an verschiedenen Tagen.
Wie kann man Blutdruck schnell senken?
Kurzfristig: tief und langsam atmen (4-7-8-Methode), entspannen, kalt trinken. Diese Methoden senken den Blutdruck vorübergehend um einige Punkte. Mittelfristig und nachhaltig: regelmäßiges Ausdauertraining (5 bis 8 mmHg), DASH-Ernährung (bis zu 14 mmHg), Salzreduktion (2 bis 8 mmHg), Gewichtsreduktion und Alkoholverzicht. Supplements wie Magnesium, Taurin und Omega-3 können Lifestyle-Maßnahmen ergänzen.
Was bedeuten die zwei Zahlen beim Blutdruck?
Die obere Zahl (systolischer Wert) zeigt den Druck in den Arterien während der Herzkontraktion, wenn Blut in den Körper gepumpt wird. Die untere Zahl (diastolischer Wert) zeigt den Druck zwischen zwei Herzschlägen, wenn der Herzmuskel sich entspannt. Beide werden in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gemessen. Ein Wert von 120/80 mmHg bedeutet: 120 mmHg systolisch, 80 mmHg diastolisch.
Welche Supplements senken den Blutdruck?
Am besten belegte Supplements zur Blutdrucksenkung: Magnesium (300 bis 400 mg täglich, entspannt Gefäßmuskulatur), Taurin (1.000 bis 3.000 mg täglich, fördert Natriumausscheidung), Omega-3 Fettsäuren (2 bis 4 g EPA/DHA täglich, verbessert Gefäßelastizität), Coenzym Q10 (100 bis 300 mg, verbessert Endothelfunktion). Supplements ersetzen keine ärztliche Behandlung bei diagnostiziertem Bluthochdruck.
Was ist der Unterschied zwischen systolisch und diastolisch?
Systolisch (obere Zahl) ist der Blutdruck während der Herzkontraktion, wenn das Herz Blut pumpt. Diastolisch (untere Zahl) ist der Druck in der Entspannungsphase zwischen zwei Herzschlägen. Der systolische Wert ist der stärkere Risikoprädiktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders im Alter. Isoliert erhöhter diastolischer Wert tritt häufiger bei jüngeren Menschen auf und ist ebenfalls behandlungsbedürftig.
Fazit
Blutdruckwerte richtig zu verstehen ist einer der wichtigsten Bausteine für langfristige Gesundheit. Die gute Nachricht: Die meisten Fälle von Bluthochdruck sind durch Lebensstiländerungen beeinflussbar. Regelmäßiges Training, die DASH-Ernährung, Salzreduktion und Stressmanagement können den systolischen Wert um 10 bis 20 mmHg senken, was klinisch genauso wirksam ist wie manches Medikament.
Ergänzend helfen gut belegte Supplements: Magnesium Glycinat und Taurin entspannen Gefäßmuskulatur und unterstützen die Natriumregulation. Omega-3 verbessert Gefäßelastizität. Diese Basics deckt man idealerweise durch ausreichend Protein und eine vollwertige Ernährung ab.
Bei Werten ab 140/90 mmHg: immer Arzt aufsuchen. Bluthochdruck ist behandelbar, aber nur wenn er bekannt ist.
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