BioTech USA Magnesium Chelate liefert 250 mg Magnesium pro Kapsel. Die Zutatenliste nennt zwei Quellen: Magnesiumoxid mit 38,5 Prozent und Magnesium-Bisglycinat mit 9,7 Prozent. die Packungseinheit umfasst 60 Kapseln. Das Verhältnis der beiden Quellen verdient dabei einen genaueren Blick, weil es nicht zum Produktnamen passt. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), ist das Produkt mit schneller Lieferung erhältlich.
Passt der Produktname zur Zutatenliste?
Nur teilweise. Der Name nennt Chelate, die Zutatenliste weist aber Magnesiumoxid mit 38,5 Prozent als Hauptquelle aus. Das Bisglycinat, also die Chelatform, steht bei 9,7 Prozent.
Magnesiumoxid ist ein anorganisches Salz und kein Chelat. Der Anteil der Chelatform liegt damit bei rund einem Viertel dessen, was das Oxid ausmacht.
Bemerkenswert daran ist auch die Reihenfolge: An erster Stelle steht der Füllstoff Calciumphosphat, erst danach folgt die eigentliche Magnesiumquelle.
Wer gezielt ein reines Bisglycinat sucht, sollte die Zutatenliste vor dem Kauf prüfen. Es gibt Produkte, die ausschließlich auf diese Form setzen.
Die verbindliche Angabe steht auf der Produktverpackung. Weitere Produkte stehen in der Kategorie Magnesium.
Was ist überhaupt ein Chelat?
Eine Verbindung, bei der ein Molekül das Mineral an mehreren Stellen gleichzeitig umgreift, statt es nur an einer Stelle zu binden.
Der Name kommt vom griechischen chele für Krebsschere, und genau dieses Bild trifft es: Der Bindungspartner packt das Metallion wie eine Schere von zwei Seiten.
Beim Magnesium-Bisglycinat sind es zwei Moleküle der Aminosäure Glycin. Der Namensteil Bis bedeutet zweifach.
Glycin ist die einfachste aller Aminosäuren und die einzige ohne eine räumlich unterscheidbare Form. Genau diese Kompaktheit macht sie zum idealen Chelatbildner.
Chelate begegnen einem auch außerhalb der Nahrungsergänzung: Chlorophyll ist ein Magnesiumchelat, und Hämoglobin ist ein Eisenchelat.
Was leistet Magnesiumoxid?
Es hat den höchsten Magnesiumanteil aller gängigen Verbindungen: rund 60 Prozent der Masse sind reines Magnesium.
Genau darin liegt sein praktischer Vorteil. Eine kleine Kapsel kann dadurch viel Magnesium liefern.
Zum Vergleich: Bei Magnesiumcitrat sind es rund 16 Prozent, beim Bisglycinat rund 14 Prozent. Für dieselbe Menge Magnesium bräuchte man dort deutlich mehr Substanz.
Ehrlich benannt ist die Kehrseite: Magnesiumoxid ist in Wasser schlecht löslich und gilt als die am wenigsten gut aufgenommene Form.
Genau deshalb kombinieren viele Hersteller beide Formen, so wie hier. Das Oxid bringt die Menge, das Bisglycinat soll die Verträglichkeit verbessern.
Wie ordne ich 250 mg ein?
Das entspricht rund 67 Prozent der Referenzmenge von 375 mg. Eine Kapsel deckt damit zwei Drittel des Referenzwerts.
Magnesium wird auch über die Nahrung aufgenommen, vor allem über Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und grünes Gemüse.
Beim Grün ist der Zusammenhang direkt: Chlorophyll trägt ein Magnesiumatom im Zentrum. Wer grünes Gemüse isst, nimmt Magnesium aus dem Blattgrün auf.
Für zusätzlich zugeführtes Magnesium in leicht löslicher Form wird eine Menge von 250 mg täglich genannt, in die alle Präparate einfließen.
Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, zu einer normalen Muskelfunktion, zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Erhaltung normaler Knochen.
Welche Hinweise gehören zur Einnahme?
Eine Portion besteht aus 1 Kapsel. 60 Kapseln ergeben damit für 60 Portionen. Die verbindliche Verzehrempfehlung steht auf der Produktverpackung.
Die Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Ein praktischer Punkt: Magnesium kann in größeren Mengen abführend wirken. Das gilt besonders für das Oxid, weil es schlecht löslich ist und Wasser im Darm bindet.
Magnesium kann die Aufnahme bestimmter Arzneimittel beeinflussen, darunter bestimmte Antibiotika und Schilddrüsenhormone. Ein zeitlicher Abstand ist dort üblich.
Bei einer Nierenerkrankung gehört die Anwendung vorab ärztlich abgeklärt, weil überschüssiges Magnesium über die Nieren ausgeschieden wird. Die Kapselhülle besteht aus Gelatine mit Schellack-Überzug und ist damit weder vegan noch vegetarisch. Für Erwachsene bestimmt, nicht für Kinder und Jugendliche, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Die angegebene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. In Schwangerschaft und Stillzeit vorab ärztlichen Rat einholen. Kühl, trocken und vor Licht geschützt lagern. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen zu Magnesium Chelate
Wie viel Magnesium enthält eine Kapsel?
250 mg, das entspricht rund 67 Prozent der Referenzmenge von 375 mg.
Passt der Produktname zur Zutatenliste?
Nur teilweise. Hauptquelle ist Magnesiumoxid mit 38,5 Prozent, das Bisglycinat steht bei 9,7 Prozent.
Was ist ein Chelat?
Eine Verbindung, bei der ein Molekül das Mineral an mehreren Stellen umgreift. Der Name kommt vom griechischen chele für Krebsschere.
Was leistet Magnesiumoxid?
Es hat mit rund 60 Prozent den höchsten Magnesiumanteil, ist aber schlecht löslich.
Warum werden beide Formen kombiniert?
Das Oxid bringt die Menge, das Bisglycinat soll die Verträglichkeit verbessern.
Kann Magnesium abführend wirken?
In größeren Mengen ja, besonders das Oxid, weil es Wasser im Darm bindet.
Sind die Kapseln vegetarisch?
Nein. Die Hülle besteht aus Gelatine mit Schellack-Überzug.
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