Peak Vitamin C liefert pro Kapsel 750 mg Vitamin C als L-Ascorbinsäure und 100 mg Traubenkern-Extrakt. Der Ascorbinsäure-Anteil an der Rezeptur beträgt 77 Prozent, der Traubenkern-Anteil 9 Prozent. Die Kapselhülle besteht aus Rindergelatine mit Titandioxid als Farbstoff. die Packungseinheit umfasst 60 Kapseln. Die Kombination aus Vitamin C und Traubenkernextrakt ist inhaltlich stimmig. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), ist das Produkt mit schneller Lieferung erhältlich.
Warum Vitamin C und Traubenkernextrakt zusammen?
Weil beide zur selben chemischen Familie gehören, wenn man es weit fasst. Traubenkernextrakt liefert OPC, also oligomere Proanthocyanidine, und diese zählen wie Vitamin C zu den wasserlöslichen Verbindungen.
Der Name OPC beschreibt den Aufbau. Oligo bedeutet im Griechischen wenige, es handelt sich also um Verbindungen aus wenigen verknüpften Bausteinen.
Diese Bausteine sind Catechine, dieselbe Stoffgruppe wie im grünen Tee. Verknüpft ergeben sie die Proanthocyanidine.
Der Namensteil Proanthocyanidin verweist auf eine chemische Eigenschaft: Aus diesen farblosen Verbindungen entstehen unter Hitze und Säure die roten Anthocyane.
Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, zur normalen Kollagenbildung und zur normalen Funktion des Immunsystems. Weitere Produkte stehen in der Kategorie Vitamin C.
Was passiert bei 750 mg Vitamin C?
Vitamin C ist wasserlöslich. Anders als bei fettlöslichen Vitaminen speichert der Körper Überschüsse nicht, sondern scheidet sie über die Nieren aus.
Die Aufnahme im Darm läuft zudem über Transportproteine, die bei höheren Mengen ausgelastet sind. Der prozentuale Anteil, der aufgenommen wird, sinkt deshalb mit steigender Einzelmenge.
Daraus folgt ein praktischer Punkt: Wer eine hohe Tagesmenge anstrebt, verteilt sie besser über den Tag als sie auf einmal zu nehmen.
Ein zweiter Punkt: Sehr hohe Mengen können bei manchen Menschen zu weichem Stuhl führen, weil nicht aufgenommenes Vitamin C im Darm Wasser bindet.
Vitamin C erhöht zudem die Eisenaufnahme, indem es dreiwertiges in zweiwertiges Eisen umwandelt, das der Darm besser aufnimmt.
Woher kommt der Name Ascorbinsäure?
Von der Mangelerkrankung Skorbut. Das a am Anfang ist eine Verneinung, es bedeutet also Anti-Skorbut-Säure.
Skorbut war über Jahrhunderte die gefürchtetste Krankheit der Seefahrt. Auf langen Reisen ohne frische Nahrung erkrankten und starben ganze Besatzungen.
Der schottische Schiffsarzt James Lind führte 1747 einen der ersten kontrollierten klinischen Versuche der Medizingeschichte durch und zeigte, dass Zitrusfrüchte halfen.
Isoliert wurde die Substanz erst 1928 vom ungarischen Forscher Albert Szent-Györgyi, der dafür 1937 den Nobelpreis erhielt.
Interessant ist, dass die meisten Säugetiere Vitamin C selbst herstellen können. Dem Menschen fehlt ein Enzym des letzten Syntheseschritts, ebenso Primaten, Meerschweinchen und einigen Fledermausarten.
Woraus besteht die Kapsel?
Aus Rindergelatine. Als Farbstoff ist Titandioxid deklariert. Das Produkt ist damit weder vegan noch vegetarisch.
Gelatine wird aus tierischem Bindegewebe gewonnen, überwiegend aus Kollagen. Sie ist der klassische Rohstoff für Hartkapseln.
Kollagen ist das mengenmäßig häufigste Protein im tierischen Körper. Sein Aufbau ist ungewöhnlich: Drei Proteinketten winden sich zu einer Tripelhelix.
Der Name Gelatine geht auf das lateinische gelare für gefrieren oder erstarren zurück und beschreibt ihre Fähigkeit, Flüssigkeit zu einem Gel zu binden.
Wer auf pflanzliche Kapselhüllen achtet, findet Alternativen mit Hydroxypropylmethylcellulose im Sortiment.
Welche Hinweise gehören zur Einnahme?
Eine Portion entspricht einer Kapsel. 60 Kapseln ergeben damit zwei Monate. Die verbindliche Verzehrempfehlung steht auf der Produktverpackung.
Die Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. Wer weitere vitamin-C-haltige Präparate nutzt, sollte die Gesamtzufuhr im Blick behalten.
Bei Nierensteinen oder einer bestehenden Nierenerkrankung gehört die Anwendung hoher Vitamin-C-Mengen vor Beginn ärztlich abgeklärt.
Wer eine Störung des Eisenstoffwechsels hat, bei der der Körper zu viel Eisen einlagert, sollte hohe Vitamin-C-Mengen ebenfalls ärztlich abklären, weil Vitamin C die Eisenaufnahme erhöht.
Ein praktischer Punkt: Gerbstoffe aus dem Traubenkernextrakt können ihrerseits Eisen binden. Ein zeitlicher Abstand zu Eisenpräparaten ist deshalb sinnvoll. Die Kapselhülle besteht aus Rindergelatine. Für Erwachsene bestimmt, nicht für Kinder und Jugendliche, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Die angegebene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. In Schwangerschaft und Stillzeit vorab ärztlichen Rat einholen. Kühl, trocken und vor Licht geschützt lagern. Ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen zu Peak Vitamin C
Was enthält eine Kapsel?
750 mg Vitamin C als L-Ascorbinsäure und 100 mg Traubenkern-Extrakt.
Was ist Traubenkern-Extrakt?
Eine der reichhaltigsten Quellen für OPC, also oligomere Proanthocyanidine.
Was passiert mit überschüssigem Vitamin C?
Es ist wasserlöslich und wird über die Nieren ausgeschieden. Der Körper speichert Überschüsse nicht.
Sollte ich die Menge über den Tag verteilen?
Bei hohen Tagesmengen ja. Die Transportproteine im Darm sind bei höheren Einzelmengen ausgelastet.
Woher kommt der Name Ascorbinsäure?
Von der Mangelerkrankung Skorbut. Das a am Anfang ist eine Verneinung, es bedeutet Anti-Skorbut-Säure.
Sind die Kapseln vegan?
Nein. Die Kapselhülle besteht aus Rindergelatine.
Beeinflusst das Produkt die Eisenaufnahme?
Vitamin C erhöht sie, Gerbstoffe aus dem Traubenkernextrakt können sie dagegen herabsetzen. Ein zeitlicher Abstand zu Eisenpräparaten ist sinnvoll.
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