Weider Amino Blast Mega Forte ist eine trinkfertige Ampulle mit 25 ml, die 9,1 g Eiweiß aus Molkenproteinhydrolysat bei nur 38,4 kcal liefert, dazu je 3.000 mg L-Arginin und L-Ornithin sowie die drei verzweigtkettigen Aminosäuren. Die Nährwertrechnung ist dabei bemerkenswert eindeutig: Von den 38,4 Kalorien einer Ampulle stammt der weit überwiegende Teil aus Eiweiß. Damit ist das Produkt zweifelsfrei eine Proteinquelle im lebensmittelrechtlichen Sinn, und der zugelassene EU-Health-Claim greift in voller Breite: Eiweiß trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse bei, zur Erhaltung von Muskelmasse und zur Erhaltung normaler Knochen. Das unterscheidet dieses Produkt grundlegend von reinen Aminosäurepräparaten, für die kein Muskelmasse-Claim geführt werden darf. Die Ampullenform macht es zum trinkfertigen Einzelportionsprodukt ohne Anrühren, Abmessen oder Shaker. Bei Bodystriker, dem Online-Shop für Sport- und Fitnessnahrung mit über 1.700 verifizierten Trusted-Shops-Bewertungen (Ø 4,76 Sterne), ist Weider Amino Blast Mega Forte mit schneller Lieferung erhältlich.
Die Nährwerte und der Eiweiß-Claim
Die deklarierten Werte pro Ampulle von 25 ml:
- Eiweiß: 9,1 g
- Brennwert: 38,4 kcal
- Kohlenhydrate: unter 0,1 g
- L-Arginin: 3.000 mg, L-Ornithin: 3.000 mg
- L-Leucin: 710 mg, L-Isoleucin: 553 mg, L-Valin: 535 mg
Warum der Eiweiß-Claim hier greift: Die zugelassenen Angaben zu Eiweiß setzen voraus, dass ein Lebensmittel eine Proteinquelle ist, dass also mindestens 12 Prozent des Brennwerts aus Eiweiß stammen. Eiweiß liefert rund 4 Kalorien pro Gramm. Bei 9,1 g Eiweiß und einem Gesamtbrennwert von 38,4 kcal stammt der Energiegehalt fast vollständig aus Protein. Die Bedingung ist damit nicht knapp, sondern mit großem Abstand erfüllt.
Der entscheidende Unterschied zu Aminosäureprodukten: Für freie Aminosäuren wie BCAAs, EAAs oder Glutamin bestehen keine zugelassenen Muskelaufbau-Claims, weil ein Aminosäurepräparat keine Proteinquelle im lebensmittelrechtlichen Sinn ist. Ein Produkt auf Basis eines Proteinhydrolysats fällt dagegen unter die Eiweiß-Regelung. Das ist ein handfester rechtlicher Vorteil dieser Produktkategorie, der im Marketing regelmäßig übersehen wird, während man stattdessen zu unzulässigen Formulierungen greift.
Die drei verzweigtkettigen Aminosäuren ergeben zusammen 1.798 mg pro Ampulle. Sie tragen ihren Namen wegen der verzweigten chemischen Seitenkette und werden nicht zuerst in der Leber, sondern direkt in der Skelettmuskulatur verstoffwechselt. Leucin wirkt zusätzlich als Signalmolekül und aktiviert den mTOR-Signalweg, der die Muskelproteinsynthese anstößt. Für einzelne Aminosäuren bestehen allerdings keine zugelassenen Claims, weshalb dies den Mechanismus beschreibt und keine Wirkung behauptet. Weitere flüssige Aminosäureprodukte ansehen
Arginin und Ornithin im Harnstoffzyklus
Die beiden mengenmäßig stärksten Einzelaminosäuren des Produkts sind kein Zufallspaar. Sie stehen im Stoffwechsel in direktem Zusammenhang, und dieser Zusammenhang ist der interessanteste Aspekt der Formel.
Der Harnstoffzyklus ist der Stoffwechselweg, mit dem der Körper Stickstoff entsorgt. Beim Abbau von Aminosäuren fällt Ammoniak an, eine für Zellen giftige Verbindung. In der Leber wird sie über mehrere Schritte in Harnstoff umgewandelt, der über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Arginin und Ornithin sind beide Zwischenstufen dieses Zyklus. Am Ende des Kreislaufs wird Arginin durch das Enzym Arginase gespalten, wobei Harnstoff abgegeben wird und Ornithin zurückbleibt. Dieses Ornithin tritt dann erneut in den Zyklus ein und wird über weitere Schritte wieder zu Arginin. Die beiden Aminosäuren gehen also unmittelbar auseinander hervor.
Ornithin ist dabei eine Besonderheit: Es gehört nicht zu den zwanzig proteinogenen Aminosäuren, wird also nicht in körpereigene Proteine eingebaut. Seine Rolle liegt ausschließlich im Stoffwechsel, vor allem eben im Harnstoffzyklus. Der Name geht auf die erste Entdeckung im Kot von Vögeln zurück, vom griechischen "ornis" für Vogel.
Arginin hat neben dem Harnstoffzyklus eine zweite bekannte Funktion: Es ist die direkte Vorstufe von Stickstoffmonoxid, einem Signalmolekül, das die glatte Muskulatur der Gefäßwände entspannt und damit die Gefäße weitet. Das ist der biochemische Hintergrund des im Training bekannten Pump-Gefühls.
Zur rechtlichen Einordnung: Für L-Arginin und für L-Ornithin bestehen keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben. Die Beschreibung erklärt die Stoffwechselwege, sie behauptet keine Wirkung einer zusätzlichen Zufuhr. Ornithin-Produkte ansehen
Die Ampulle als Darreichungsform
Die Einzelportionsampulle ist bei diesem Produkt das eigentliche Unterscheidungsmerkmal und hat konkrete Vor- und Nachteile.
Exakt eine Portion: Kein Abmessen, kein Abwiegen, keine Dosierungsfrage. Die Ampulle enthält genau die vom Hersteller vorgesehene Menge. Das macht die Anwendung fehlerfrei und die Kalorienbilanz eindeutig.
Trinkfertig und ohne Zubehör: Kein Shaker, kein Anrühren, keine Wasserquelle nötig. Die Ampulle passt in jede Sporttasche und lässt sich direkt vor oder nach dem Training trinken.
Keine Klümpchenbildung: Bei Pulvern quellen die äußeren Partikel eines Klümpchens sofort auf und schließen trockenes Pulver ein, ein Effekt, der in der Lebensmitteltechnik Fisheye heißt. Bei einer fertigen Lösung entfällt das Problem vollständig.
Hygienisch verschlossen: Eine Einzelampulle bleibt bis zum Öffnen unberührt, anders als eine große Flasche, die über Wochen wiederholt geöffnet wird.
Der Nachteil, ehrlich benannt: Der Preis pro Gramm Protein liegt bei Einzelportionsampullen deutlich höher als bei einem Proteinpulver, weil Verpackung und Abfüllung ins Gewicht fallen. Wer seine tägliche Proteingrundversorgung abdecken möchte, fährt mit einem Pulver erheblich wirtschaftlicher. Eine Ampulle ist die gezielte Einzelportion für Situationen, in denen Bequemlichkeit zählt. Proteinpulver ansehen
Allergene und Hinweise
Enthält Milch: Das Molkenproteinhydrolysat wird aus Milch gewonnen und enthält Milcheiweiß, ein kennzeichnungspflichtiges Allergen. Bei einer Milcheiweißallergie ist das Produkt nicht geeignet.
Nicht vegan: Als Milchprodukt ist das Molkenproteinhydrolysat für eine vegane Ernährung nicht geeignet. Für eine vegetarische Ernährung ist es grundsätzlich geeignet.
Für Erwachsene bestimmt: Das Produkt richtet sich an sportlich aktive Erwachsene und ist nicht für Kinder und Jugendliche bestimmt. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht für Schwangere und Stillende ohne vorherige ärztliche Abklärung.
Bei Erkrankungen und Medikamenten: Wer an einer Erkrankung leidet, insbesondere an Nieren- oder Lebererkrankungen, oder regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Aminosäuren werden über Leber und Nieren verstoffwechselt und ausgeschieden, und der Harnstoffzyklus, in dem Arginin und Ornithin stehen, läuft in der Leber ab. Bei Medikamenten, die auf den Blutdruck oder die Gefäßweite wirken, ist ebenfalls eine Rücksprache angezeigt, weil Arginin über den NO-Weg Einfluss auf die Gefäße hat.
Zur Anwendung: Der Hersteller empfiehlt die Einnahme direkt nach dem Training oder zu einer anderen Tageszeit. Die konkrete Verzehrempfehlung und die maximale Tagesmenge sind der Produktverpackung zu entnehmen und dort maßgeblich. Die angegebene Menge nicht überschreiten. Kühl und trocken lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Die vollständige und aktuelle Zutatenliste sowie alle Allergenangaben sind der Produktverpackung zu entnehmen. Als Nahrungsergänzungsmittel ist das Produkt kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Häufige Fragen zu Weider Amino Blast Mega Forte
Was ist Weider Amino Blast Mega Forte?
Eine trinkfertige Ampulle mit 25 ml, die 9,1 g Eiweiß aus Molkenproteinhydrolysat bei 38,4 kcal liefert, dazu je 3.000 mg L-Arginin und L-Ornithin sowie 710 mg Leucin, 553 mg Isoleucin und 535 mg Valin. Kein Anrühren und kein Shaker nötig.
Welche belegte Wirkung hat das Produkt?
Eiweiß trägt zu einer Zunahme an Muskelmasse bei, zur Erhaltung von Muskelmasse und zur Erhaltung normaler Knochen. Diese zugelassenen EU-Health-Claims greifen, weil der Brennwert fast vollständig aus Eiweiß stammt und die Voraussetzung von mindestens 12 Prozent damit weit überschritten wird. Für die einzelnen Aminosäuren bestehen keine Claims.
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